wie ich zur tcm kam:

Meinen ersten Kontakt mit der TCM hatte ich mit Anfang zwanzig.

Aufgrund von ausbleibender Regelblutung wurde ich von meiner Gynäkologin zur Akupunktur geschickt. Damals war ich noch totaler Laie und sehr skeptisch. Nach einigen Akupunktursitzungen hat sich mein Zyklus wieder eingestellt. Ich war sehr erstaunt. Das war mein erster Kontakt zu einer "Säule" der TCM, der Akupunktur - mein erster "magic moment".

 

Gerade die Menstruation ist in der TCM ein wichtiges diagnostisches Feld. Sie gibt uns wertvolle Informationen über den Zustand unserer Körpersäfte und unseres Qi-Flusses.

Damals hatte ich mir zu solchen Hintergründen keine weiteren Gedanken gemacht.

Das was gestört war, war wieder entstört.

 

"Was zerstört ist, ist zerstört - TCM heilt Gestörtes, nicht zerstörtes."

 

Für gesunde Ernährung habe ich mich schon immer interessiert. Dummerweise bin ich den damaligen Trends, wie fettarm essen, viel Rohkost etc. gefolgt. Diese Kost bekam mir nicht immer gut. Ich litt des öfteren unter Reizmagen und war müde und schlapp. Gedanken habe ich mir aber darüber damals nicht wirklich gemacht. Viel Obst, wenig Fett, viel Salat galt  ja schließlich als gesund.

Mit meinen heutigen Wissen verstehe ich, warum das nicht immer so gut für mich war.

Es sollten aber noch einige Jahre vergehen, bis ich wieder Zugang zur TCM bekommen sollte.

 

Mit Mitte zwanzig begann ich meine Ausbildung zur Physiotherapeutin. Ich wollte mich mehr mit den Themen Medizin und Gesundheit befassen. Ich wollte mehr verstehen, mehr begreifen.

Durch die dann später darauf aufbauende Pilates-Ausbildung entwickelte ich eine große Begeisterung am unterrichten guter Körperübungen.

 

2013 war für mich ein anstrengendes Jahr. Kein Wunder, dass ich einen Infekt nach dem anderen erlitt, ständig Bauchschmerzen hatte und zu guter letzt sich ziehende Schmerzen im unteren Rücken einstellten.

Selbst osteopathische Behandlungen brachten mir bezüglich meiner Rückenschmerzen in diesem Fall keine Linderung. Ich besann mich auf die Akupunktur und war einen Tag nach der Behandlung beschwerdefrei -

mein zweiter "magic moment".

 

Der Moment, unbedingt den Wissens- und Erfahrungsschatz der TCM studieren zu wollen, war gekommen. Seit 2013 studiere ich daher die TCM mit großer Begeisterung.

 

Wir können selbst so viel Gutes für unsere Gesundheit, für unser Wohlbefinden und unsere Leistungsfähigkeit tun. Es gibt viele einfache Möglichkeiten, durch kleine Änderungen Großes zu bewirken.

 

"Das gute Gelingen ist zwar nichts Kleines, fängt aber mit Kleinigkeiten an".

                                                                                                           Sokrates

 

Ihre Silvia Kaltenhäuser