Die Ursprünge der TCM

Die theoretische Basis, auf der die TCM heute fußt, geht bereits auf das zweite Jahrnundert v. Chr. zurück. Zu diesem Zeitpunkt entwickelten chinesische Gelehrte die theoretischen Grundlagen wie die Yin- und Yang und die Fünf-Phasen-Theorie sowie die Theorie der Meridiane.

 

Jede Medizin ist  Ausdruck der Gesellschaft und der Kultur eines Landes, in der sie entstanden ist. Auch die chinesische Heilkunde ist eng mit dem kulturellen Kontext Chinas verwoben. Sie wird von einer Philosophie der Verbindung von Gegensätzen und ganzheitlichem und beziehungssensiblem Denken getragen. Mystik und die wirklich sichtbare Realität verschmelzen zu einem System. In der chinesischen Weltsicht wird eine Krankheit mit der natürlichen und sozialen Umwelt eines Betroffenen betrachtet. Der Mensch wird also nie getrennt von seiner Umwelt betrachtet. In dieser Weltsicht hängt alles voneinander ab und ist miteinander verbunden.

 

Ein TCM Therapeut betrachtet die Abhängigkeiten von seelischen und körperlichen Symptomen und Umweltfaktoren und schließt aus ihnen Rückschlüsse auf mögliche Disharmonien.

Krankheiten werden in der TCM nicht als Beschwerden einzelner Organe betrachtet, sondern als Störung des Gesamtorganismus.