die  somatische  Intelligenz

Die Somatische Intelligenz ist eine Fähigkeit unseres Körpers, uns zu zeigen, welche Nahrung er gerade braucht und welche nicht.

Er zeigt uns dies über die Bekömmlichkeit oder Unverträglichkeit bestimmter Lebensmittel, aber auch durch Appetit und Ekel.

Haben Sie beispielsweise Ekel vor Spinat vertragen Sie vielleicht die darin enthaltene Oxalsäure nicht!

Gerade die Oxalsäure kann bei manchen Menschen Nierensteine verursachen oder die Blutgerinnung stören.

 

Fazit:

Nichts essen, nur weil es andere essen und empfehlen.

Bei sich bleiben und genau hinschauen: Tut mir das gut? Will ich das essen? 

Kinder nicht dazu zwingen, ganz besonders "gesunde Lebensmittel" zu essen, wenn sie diese vehement ablehnen.

Sich selbst nicht zum essen von Lebensmitteln zwingen, die man nicht essen will. Es gibt so viele andere gute Lebensmittel, auf die man zugreifen kann.

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atme  jeden  tag  einige  male  ganz  bewusst    in  deinen  unterbauch!

Die Wirkung der tiefen Bauchatmung aus der Sicht der TCM

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psychologie  der  Tcm

Die TCM kennt eigentlich keine psychosomatische Medizin. Sie geht vielmehr von einem somatopsychischen Modell aus. Die "Psychologie" der TCM ist sehr eng mit dem Konzept der Fünf Elemente verbunden.

 In der TCM sind Emotionen nichts Anderes als das subjektive Empfinden der Bewegung der Lebensenergie, unseres Qi.

 

Emotionen bewirken einerseits bestimmte Qi-Bewegungen, andererseits lösen bestimmte Qi-Bewegungen bestimmte Emotionen aus:

  • Grübeln lässt Qi stagnieren und verbraucht es.
  • Wut lässt Qi aufsteigen.
  • Angst lässt Qi sinken.
  • Trauer hält Qi im Inneren gefangen.
  • Aufregung zerstreut Qi.

 

Therapeutisch kann man sich dies zunutze machen, indem wir gewisse Aspekte mittels Körperübungen vermehrt betonen:

  • Bei Grübeln: Das dritte Auge öffnen.
  • Bei Wut, Ärger, Zorn: Das Erdetor öffnen und tief in der Erde wurzeln.
  • Bei Angst und Depression: Das Himmelstor öffnen und den Kopf nach oben ziehen.
  • Bei Trauer: Das Qi nach außen schicken und den Körper öffnen.
  • Bei Stress, Zeitdruck und Aufregung: Das Qi im Inneren sammeln.

 

Beispiel Angst:

Angst ist den Funktionskreis Wasser, also Nieren und Blase zugeordnet. Angst führt dazu, dass Qi nach unten sinkt. Umgekehrt löst Qi, welches vermehrt nach unten sinkt, das Gefühl der Ängstlichkeit aus. Redewendungen wie "sich vor Angst in die Hosen machen", "das geht mir an die Nieren" verdeutlichen dies.

Eine Therapie von Angst und Schüchternheit wäre somit, das Qi anzuheben und die Nieren zu stärken. Die heilende Emotion wäre die Weisheit. Die Weisheit, die es einem erlaubt, mutig zu handeln.

Nach der Fünf-Elemente-Lehre kontrolliert das Erdelement das Wasserelement. Somit sind auch Geborgenheit, Gemütlichkeit, Zentriertheit Eigenschaften, die zur Behandlung von Angst eingesetzt werden können. Oft verkrampfen sich bei Angst die unteren Rückenmuskeln. Eine Stärkung der Wirbelsäule und des Rückens wäre wichtig, um wieder mehr "Rückendeckung" zu haben.

Die Angst ist die Basis für viele andere  "negative" Emotionen, wie beispielsweise Zorn oder Eifersucht!

 

Beispiel Zorn/Wut:

Diese Emotionen werden in der TCM dem Funktionskreis Holz, also Leber und Gallenblase zugeordnet.

Wut/ Zorn führen zu einem Aufsteigen von Qi. Auch hier kennen wir die Redewendung "Mir kommt die Galle hoch". Auch Frustration als unterschwellige Wut zählt zuj Element Holz und lässt unser Qi stagnieren.

Therapeutisch können wir über den Kontrollzyklus behandeln. Kontrolliert wird das Element Holz vom Element Metall. Ruhige, tiefe Atemzüge können also diese Emotionen wie Wut/Zorn/Frustration besänftigen.

Ein zorniges Kind sollte man also nicht maßregeln, indem man ihm Angst macht. Angst ist dem Wasserelement zugeordnet und würde nach dem Entstehungszyklus die Emotion Wut nur weiter fördern.

Auch hier setzt man besser das Metallelement ein. Ein trauriges Märchen könnte möglicherweise schon ausreichen, um über die Emotion des Metallelementes das Holzelement zu kontrollieren.

 

 

 

 

 

 

 

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übergewicht  aus  sicht  der  TCM

Aus der Sicht der TCM ist Übergewicht ein Yin-Überschuss. Es ist ein zuviel an Materie und ein zuwenig an Energie vorhanden. Das Yin kann hier relativ oder absolut überwiegen. Es fehlt dem Körper also an Yang, an Energie.

In der westlichen Ernährungslehre wird bei Übergewicht primär versucht, die "Yin-Aufnahme" einzuschränken. Es wird zur Diät und kalorienreduzierter Kost geraten.

Die TCM kennt keine Kalorien- und Nährwerttabellen.

In der TCM gilt der "Yang-Mangel" als primäres Augenmerk, da der Yang-Mangel meist ursächlich am Anfang eines Yin-Überschusses steht.

Das Hauptziel liegt hier in der Tonisierung des Yang und des Qi. Aus der Sicht der TCM schwächen übersteigerte Diäten den Organismus und bewirken längerfristig eine Qi-Schwäche mit noch stärkerer Yin-Zunahme. Das Gewicht steigt und die Energie nimmt noch mehr ab - der berühmte Jojo-Effekt.

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durst  und  trinken  aus  der  sicht  der  tcm

Jeder kennt den Ratschlag, täglich mindestens 2 Liter Flüssigkeit zu trinken.

Auch aus der Sicht der TCM sollte man ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen.

Es gilt jedoch weniger die Flüssigkeitsmenge zu bilanzieren als vielmehr das Durstempfinden zu regulieren!

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